Erwin Eugster
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Fütterung der Frösche

Ich züchte während des ganzen Jahres kleine und grosse flugunfähige Drosophilas, Erbsenblattläuse, Springschwänze und Silberfischchen.
Für die Herstellung des Nährbreis für Drosophilas existieren zahllose Anleitungen im Netz (Beispiel). Keine ist wirklich geruchlos. Ich persönlich wechsle zwischen verschiedenen Mischungen ab, weil dies Milben die Vermehrung erschwert. Die geruchsärmste mir bekannte Mischung besteht aus einer Packung Kartoffelstock, welche mit Wasser sowie wenig Milch aufgekocht und nach Abkühlung mit einem Würfel Frischhefe (42g) und zwei Esslöffeln Honig ergänzt wird.
Für die Springschwanzzucht verwende ich 5-Liter-Boxen mit Deckeln, gefüllt mit ein paar Zentimetern Weisstorf. Auf einer Kokosschale deponiere ich wenig Frischhefe und Champignons. So kann ich die Springschwänze wöchentlich problemlos einfach von den Schalen abschütteln.
Die Ofenfischchen gedeihen bestens in einer verschliessbaren 20-Liter-Box, deren Boden ich mit einer Reptilienheizung auf 35 Grad erwärme. Eierkartons – teils leer als Verstecke, teils gefüllt mit Watte als Eiablagestelle – sind neben einem mit einem Strumpf verschlossenen Glas mit Wasser die einzigen Einrichtungen. Zur Fütterung verwende ich simples Fischfutter.
Im Sommer verfüttere ich zusätzlich Läuse und andere Insekten aus dem Garten.

Ich bin sehr zurückhaltend mit dem Vitaminisieren (Einstäuben) der Futtertiere. Denn ich bin überzeugt, dass man die Dosierung so nicht im Griff hat. Und inwieweit es für die Vitaminisierung der Drosophilas wirklich hilft, ihnen nach dem Schlüpfen einige Tage vitaminiserten Fruchtbrei zur Verfügung zu stellen, ist mir nicht recht klar.

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